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11.09.2005 Immobilienakteure stehen auf Schwarz-Gelb
Ginge es nach den Wünschen der Immobilienbranche, müssten bei den Neuwahlen am 18. September 2005 die CDU/CSU sowie die FDP das Rennen machen. So jedenfalls lautet das Ergebnis einer Umfrage von Immobilien Zeitung und Immo Media Consult hierzu.

Über mehr als 600 Branchenvertreter haben sich an der Online-Umfrage von Immobilien Zeitung und Immo Media Consult zum Thema Neuwahlen 2005 per Klick im Internet beteiligt. Die Teilnehmer konnten ihre Wunschregierung zusammenstellen, wobei sie die Möglichkeiten hatten, diese aus allen bei der Bundestagswahl am 18. September antretenden Parteien zu kombinieren.
Die meisten Stimmanteile, nämlich 46 Prozent, konnte eine Koalition aus Union und FDP für sich verbuchen. Eine Alleinregierung von CDU/CSU befürwortete jeder Fünfte, wobei nur vier Prozent in einer Großen Koalition oder in einer SPD-geführten Regierung die Ideallösung sahen.
Mit einer schwarz-gelben Regierung verbinden 97 Prozent der Teilnehmer die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung. Weniger zuversichtlich ist man hingegen im Hinblick auf die Auswirkungen nach einem Regierungswechsel auf die eigene Branche: Nur 36 Prozent sehen dadurch neue Impulse auf den Arbeitsmarkt Immobilienwirtschaft zukommen.

Im Großen und Ganzen zeigten sich die 600 Teilnehmer aus der Immobilienbranche jedoch optimistisch. Unabhängig von der gewählten Regierung, geht jeder Zweite davon aus, dass die Immobilie als Altersvorsorge künftig stärker gefördert werde. Ganze 45 Prozent glauben, dass das Mietrecht in Zukunft vermieterfreundlicher ausgestaltet wird, wobei sich in diesem Punkt vor allem die Anhänger der Union hoffnungsfroh zeigten. Jeder Dritte setzt auf die Immobilie als Kapitalanlage. Aber 46 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Förderung von selbst genutztem Eigentum durch die Eigenheimzulage zurückgefahren wird.

Als Wunschbauminister sehen die Teilnehmer der Befragung den CDU-Finanzexperten Friedrich Merz, gefolgt von dem NRW-Bauminister Oliver Wittke. Insgesamt nutzten allerdings nur wenige Befragte die Möglichkeit, einen Kandidaten zu benennen. Aus gutem Grund: 82 Prozent sind der Meinung, dass im Bundesministerium der Finanzen und nicht im Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen die entscheidenden Weichen für die Branche gestellt werden.

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