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| 12.03.2006 Dächer nach dem Schneechaos prüfen |
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| Nachdem das Schneechaos in vielen Regionen Deutschlands langsam nachlässt, sollten Hausbesitzer vorsorglich ihr Dach unter die Lupe nehmen. Kontrollieren sollte man nicht nur den Dachstuhl, sondern auch die Eindeckung, rät die Dachherstellervereinigung dach.de in Augsburg. |
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 Das Dach sollte optisch ein gleichmäßiges Bild abgeben. Liegen beispielsweise bei Ziegeldächern noch alle Ziegel richtig oder sind Verschiebungen sichtbar? Gibt es bei der Konstruktion Absplitterungen beim Holz oder gar Verdrehungen? Einem Check unterzogen werden sollten auch alle metallischen An- und Abschlüsse, etwa an Kaminen, Kehlen und Ortgängen. Auch der Dachboden gibt Hinweise auf eine mögliche Beschädigung. Wasserflecken oder -pfützen auf dem Boden können auf eine Beschädigung der Konstruktion hindeuten. Man sollte in einem solchen Fall jedoch mit Ruhe vorgehen und sich vergewissern, ob nicht lediglich ein Leck in der Eindeckung die Ursache ist, empfehlen die Dachexperten.
Panik sei nicht angebracht. Dem Druck von nassem Schnee und Eis hätten in den letzten Wochen fast nur Hallen- und Scheunendächer nachgegeben. Ist nur die Dacheindeckung oder die Dichtungsschicht beschädigt, lässt sich eine Ausbesserung in der Regel mit wenig Aufwand bewerkstelligen. Untersuchen sollte man auch die Entwässerung. Die Halterung der Dachrinnen und Fallrohre kann durch herunterstürzende Schneemassen aus der Verankerung gerissen worden sein. Eine beschädigte Rinne kann die Hausfassade durchfeuchten. Bei kleineren Beschädigungen raten die Fachleute von dach.de einen qualifizierten Handwerker zu verständigen. Bei größeren Schäden muss auf jeden Fall ein Statiker oder Bausachverständiger hinzugezogen werden.
Weitere Informationen unter www.dach.de
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