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| 28.03.2006 Spitzenverbände schlagen ermäßigte Mehrwertsteuer vor |
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| In einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Peer Steinbrück haben sich die Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft für die versuchsweise Einführung reduzierter Mehrwertsteuersätze auf arbeitsintensive Dienstleistungen stark gemacht und der Bundesregierung vorgeschlagen, dies bei der Europäischen Union zu beantragen. |
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 Mit dieser Maßnahme sollen „umfangreiche und beschäftigungswirksame Investitionen“ ausgelöst werden, die nicht nur bei Sanierungs- und Energiesparmaßnahmen im Wohnungsbestand ein erhebliches Potenzial hätten. In der Gesamtwirkung würden die positiven Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt sowie für die Steuer- und Beitragseinnahmen die Mindereinnahmen bei der Mehrwertsteuer mindestens ausgleichen, sind sich die Spitzenverbände mit Ihren Partnern - darunter auch der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter - einig.
Die Antragsfrist für den reduzierten Mehrwertsteuersatz bei der Europäischen Union läuft am 31. März 2006 aus. Bislang haben neun europäische Mitgliedstaaten von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Nach Ansicht der Spitzenverbände sollte sich auch Deutschland dem Versuchsprojekt anschließen und die Regelung auf arbeitsintensive Energiesparmaßnahmen ausdehnen.
Ein vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg beim Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim in Auftrag gegebenes Gutachten prognostiziert als Folge eines reduzierten Mehrwertsteuersatzes einen erheblichen Arbeitsplatzzuwachs.
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