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| 17.04.2008 DIX |
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| Deutscher Immobilienindex erreicht 2007 fünftbestes Ergebnis |
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 2007 erreichte der DIX Deutscher Immobilienindex mit 4,5% (Gesamtrendite vor Steuern und Finanzierung) das fünfbeste Ergebnis seit der erstmaligen Erhebung des Index vor zwölf Jahren. In die Berechnung des DIX 2007 sind die Werte von 51 analysierten Portfolios mit insgesamt 3.901 Objekten zu einem Marktwert von 44,483 Mrd. Euro eingeflossen. „Mit dem Ergebnis wurden die positiven Erwartungen der Teilnehmer, die im vergangenen Jahr im Rahmen des DIX Launch nach ihrer Markteinschätzung befragt wurden, sogar noch leicht übertroffen“, so Dr. Daniel Piazolo, Geschäftsführer der IPD Investment Property Databank GmbH (vormals DID), die den Index seit 1996 erstellt. So schätzten die Teilnehmer im April 2007, dass sich der DIX im Jahresverlauf auf 4,1% entwickeln werde. Damit lagen die Schätzungen der Marktteilnehmer nur 0,4% unter dem tatsächlichen erreichten Wert.
Im Vorjahresvergleich verbesserte sich der DIX um 3,5%-Punkte. Denn 2006 erzielten die deutschen Immobilienportfolios der institutionellen Investoren im Durchschnitt nur eine Rendite von 1,3% basierend auf 2.939 direkt gehaltenen Immobilien mit einem Marktwert von 54 Mrd. Euro.
Auch hinsichtlich der Wertänderungsrendite zeigte sich im Vergleich eine deutliche Verbesserung. Während der Wert 2006 mit -3,2% eine stark negative Ausrichtung aufwies, haben die Bestandsimmobilien 2007 nur noch leicht an Wert verloren ( 0,2%). Im DIX werden regelmäßig die verschiedenen Nutzungen Handel, Büro und Wohnen berücksichtigt, wobei das Bürosegment 2007 mit einem Marktvolumen von über 21 Mrd. Euro den größten Anteil hat.
Auf Handelsimmobilien entfielen im Untersuchungszeitraum 8,4 Mrd. Euro, auf Wohnen 5 Mrd. Euro und knapp 10 Mrd. Euro auf gemischt genutzte Objekte (Handel und Büro bzw. Wohnen) sowie Logistik- und Industrieimmobilien.
Eine Einzelbetrachtung der Segmente Handel, Büro und Wohnen zeigt in Relation zur Gesamtmarktrendite ein differenziertes Bild. So belegten Handelsimmobilien 2007 mit einem Total Return von 6,8% den ersten Platz, gefolgt von Wohnimmobilien mit einer Performance von 6% und Büros mit einem Total Return von 3,3%. Die Wertänderungsrendite betrug 5,8% für den Sektor Handel, 3,4 % beim Wohn- und -1,2% beim Bürosektor. Bei der Performance deutscher Bürostandorte konnte Stuttgart 2007 mit 6,4% den absoluten Spitzenplatz belegen. München und Hamburg lagen gleichauf und brachten es auf Platz 2, erzielten jedoch mit 4,6% eine deutlich geringere Performance. Büroimmobilien in Köln erzielten im Schnitt einen Total Return von 4,2%, in Düsseldorf 3,6% und in Frankfurt am Main 1%. In der Bundeshauptstadt konnte sich die Performance der Büroimmobilien von -4,4% (2006) auf +0,6% im letzten Jahr verbessern.
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