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| 02. Juli 2008 - Betriebskostenabrechnungen |
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Hohe Nachzahlungen bei Heizkosten für 2007
„Wir befürchten enorme Klagewelle“ |
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 Berlin, 30. Juni 2008 – Die Betriebskostenabrechnungen für das Jahr 2007 sind verschickt – und schlagen bereits hohe Wellen. Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) sieht auf die Wohnungsnutzer hohe Nachzahlungen zukommen und befürchtet eine Klagewelle.
Der Preis für Rohöl liegt knapp unter 140 Dollar pro Barrel. Die Folgen sind für jeden Autofahrer deutlich sichtbar, die Tankfüllung kostet wöchentlich mehr. Nur an Wohnanlagen mit Ölheizungen ist diese Entwicklung bisher auf scheinbar unerklärliche Weise vorbeigegangen. Doch damit ist jetzt Schluss. Vor Kurzem haben die Immobilienverwalter in Deutschland die Betriebskostenabrechnungen für das Jahr 2007 verschickt, und darin ist viel sozialer Sprengstoff enthalten, denn: Die Kosten für die warme Stube explodieren. Zwei milde Winter und noch günstig eingekauftes Öl im Tank hatten bisher dafür gesorgt, dass die Wärmekosten nur moderat gestiegen waren. Jetzt allerdings sind die Altbestände aufgebraucht, und neues Heizöl musste teuer eingekauft werden. Das hat dazu geführt, dass für Mieter und Eigentümer in vielen Wohnanlagen deftige Nachzahlungen fällig werden. „Die Höhe der Forderung ist für die Betroffenen oft ein Schock. Deshalb befürchten wir eine Klagewelle“, sagt DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler.
Die dramatische Situation bei den Kosten für Wärmeenergie mache deutlich, dass sich Eigentümergemeinschaften nun verstärkt mit energetischen Maßnahmen, wie Wärmedämmung und effizienten Heizsystemen, auseinandersetzen müssen. „Und diese Leistungen, weit über die kaufmännische Immobilienverwaltung hinaus, kann nur ein professioneller Immobilienverwalter erbringen“, ist Heckeler überzeugt.
Im Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V. (DDIV) sind bundesweit mehr als 1.300 Unternehmen organisiert. Seine Mitglieder verwalten mehr als 1,4 Millionen Einheiten mit einem Wert von rund 120 Milliarden Euro. Dabei bewirtschaften die Mitgliedsunternehmen etwa 84 Millionen Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche und setzen pro Jahr zirka 2,1 Milliarden Euro um. Etwa die gleiche Summe investieren die Verwalter in die Bereiche Instandhaltung, Modernisierung und Sanierung. Seit 20 Jahren setzt sich der DDIV für die Belange der Immobilienverwalter ein. Neben der politischen Arbeit widmet sich der Verwalterverband vor allem der Aus-, Fort- und Weiterbildung seiner Mitglieder, um die Qualität der Immobilienverwaltung in Deutschland nachhaltig zu gewährleisten.
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