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Pressemitteilungen
14. Dezember 2011: DDIV begrüßt Aktionsplan „Energieeffizienz“ der hessischen Landesregierung
12. Dezember 2011: ASTRA Deutschland wird neuer Premiumpartner
23. November 2011: Arbeitsgruppe „Zugangsvoraussetzungen für Immobilienverwalter“ gegründet
19. November 2011: DDIV begrüßt erleichterten Zugang zu KfW-Krediten
15. November 2011: DDIV steht mit Berufsordnung für mehr Verbraucherschutz
02. November 2011: DDIV begrüßt erneute Überarbeitung der Trinkwasserverordnung
26. Oktober 2011: DDIV bringt Verwalterthemen in die Politik
25. Oktober 2011: Gütesiegel: Empfehlenswert!
26. September 2011: Verwalten jenseits vom Mittelmaß
26. September 2011: Präsidium des DDIV zieht nach Wiederwahl Zwischenbilanz
22. September 2011: DDIV-Gutachten sieht Gesetzgeber in der Pflicht
08. September 2011: DKB wird neuer Premiumpartner des DDIV
17. August 2011: Deutsche Kautionskasse kooperiert mit DDIV
09. August 2011: MVV Energie und DDIV vereinbaren weitgehende Partnerschaft
02. August 2011: Verwalter machen sich fit für die neue Trinkwasserverordnung
05. Juli 2011: DDIV vergibt Gutachten
29. Juni 2011: DDIV novelliert Verwalterverträge
22. Juni 2011: KfW-Förderprogramme in der deutschen Verwalterbranche kaum bekannt
21. Juni 2011: DDIV und MehrWertWohn GmbH schließen Kooperationsvertrag:
15. Juni 2011: BVI und DDIV zur BDSG-Novelle:
31. Mai 2011: DDIV ruft zum 19. Deutschen Verwaltertag nach Berlin
23. Mai 2011: DDIV und EBZ rufen Verwalter zur Teilnahme an Marktstudie zur Personalentwicklung und zur Bestandsaufnahme auf
05. Mai 2011: Zensus 9. Mai – Mitmachen schützt vor Strafe
04. Mai 2011: Geraer Gesprächskreis gegründet
7. April 2011: Spitzenverband der Immobilienverwalter unterzeichnet Pakt für Klimaschutz
05. April 2011 - Immobilienverwalter fordern Einsichtsrecht ins elektronische Grundbuch DDIV und BVI wenden sich gemeinsam an die Politik
14. Februar 2011 - DDIV trifft Spitzenpolitiker des Deutschen Bundestages
28. Januar 2011 - VDIV ruft zum Verwalter-Dialog am 18. März 2011 nach Stuttgart
20. Januar 2011 - DDIV publiziert Sonderdruck zur WEG-Musterabrechnung
15. Dezember 2010 - DDIV informiert: Verjährung zum Jahresende: Forderungen aus 2007 laufen aus
06. Dezember 2010 - DDIV verstärkt politisches Engagement
28. Oktober 2010 - DDIV klärt auf über Räum- und Streupflicht in Herbst und Winter
26. Oktober 2010 - 19. Deutscher Verwaltertag 2011 in Berlin
01. Oktober 2010 - Führungswechsel beim DDIV
14. September 2010 - DDIV ehrt Lutz Freitag,
09. Juni 2010 - DDIV fordert Harmonisierung von Wohnungseigentumsrecht und Mietrecht
30. April 2010: DDIV und Software-Firmen lösen BGH-Dilemma
10. März 2010: Einsicht bringt den Durchblick
12. Januar 2010 : Modernisierungsverhinderung verhindern
Pressemeldungen 2008 - 2009
09. Juni 2010 - DDIV fordert Harmonisierung von Wohnungseigentumsrecht und Mietrecht
Berlin, 09. Juni 2010 - DDIV fordert Harmonisierung von Wohnungseigentumsrecht und Mietrecht

Es ist eine Schelte, die im Jahresturnus regelmäßig wiederkehrt: „Viele Nebenkostenabrechnungen sind falsch.“ Das Schlimme ist, es stimmt. Manche Mieter vermuten dahinter böse Absicht von Vermieter und Verwalter. Die Ursache liegt jedoch ganz woanders. Wichtige Gesetze sind nicht aufeinander abgestimmt. Darauf macht der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) aufmerksam und fordert die Bundesregierung auf, die Gesetze zu harmonisieren.

Fast schon gebetsmühlenartig wiederholt der Deutsche Mieterbund jedes Jahr sein Mantra, jede zweite Betriebskostenabrechnung sei falsch, unvollständig oder unverständlich. „Der Mieterbund hat größtenteils Recht“, sagt Steffen Haase, Vize-Präsident des Dachverbands Deutscher Immobilienverwalter. „Dahinter steckt jedoch nicht etwa böser Wille vom Verwalter oder Vermieter, Schuld ist der Gesetzgeber.“ Wer heute eine Betriebskostenabrechnung für eine Eigentumswohnung erstelle, sei praktisch oft gar nicht in der Lage, die aufgestellten Fettnäpfchen zu umgehen. „Das liegt daran“, weiß Haase, „dass das Mietrecht und das Wohnungseigentumsrecht an vielen Stellen einfach nicht zusammenpassen.“ Deshalb sei es schon fast eine Kunst geworden, eine richtige Nebenkostenabrechnung zu erstellen.

Da ist zum Beispiel der gesetzliche Kostenverteilungsschlüssel. Bewohnt der Eigentümer seine Eigentumswohnung selber, gibt es keine Probleme. Er bekommt vom Verwalter eine Abrechnung, die nach dem Kostenverteilungsschlüssel des Wohnungseigentumsgesetzes nach Miteigentumsanteilen abrechnet. Vermietet der Eigentümer seine Wohnung jedoch, fangen die Probleme an. Verwendet er ebenfalls den gesetzlichen Kostenverteilerschlüssel, so schreibt es das Mietrecht vor, nach der Wohnfläche, also Quadratmetern, abzurechnen.

Miet- und Wohnungseigentumsrecht bieten eine Fülle ähnlich kollidierender Rechte auf, zum Beispiel Leistungsprinzip versus Abflussprinzip. So dürfen in der Betriebskostenabrechnung nach dem Mietrecht stets nur diejenigen Kosten abgerechnet werden, die auf dem tatsächlichen Verbrauch im Abrechnungszeitraum beruhen. Der Vermieter muss hier nach dem sogenannten Leistungs- oder Zeitabgrenzungsprinzip klar abgrenzen, in welchem Zeitraum die Leistungen erbracht worden sind. Im Wohnungseigentumsrecht hingegen gilt das Abflussprinzip, wonach die Kosten abgerechnet werden müssen, mit denen die Eigentümergemeinschaft im Abrechnungszeitraum belastet worden ist.

Diese Beispiele machen klar, wo das Problem liegt: „Das Märchen vom bösen Vermieter oder Verwalter entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Problem der Gesetzgebung. Ein Fehler im System, verursacht vom Staat“, schimpft Haase. Ausbaden müssten ihn allerdings Verwalter und Vermieter, weil sie aufgrund der kollidierenden Gesetze oft faktisch nicht in der Lage seien, richtige Abrechnungen zu erstellen. Dem Mieter werde dann oft von Dritten mitgeteilt, dass die Abrechnung fehlerhaft sei. So entstehe beim Mieter ein schiefes Bild. „Um die Gerichte zu entlasten und den sozialen Frieden nicht zu gefährden, muss der Gesetzgeber endlich reagieren und Miet- und Wohnungseigentumsrecht harmonisieren“, fordert Haase.
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