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| Institutionen |
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| Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft |
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| Gemeinsam eine Lobby schaffen |
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 Jede Branche braucht ihre Interessenvertretung. Erst recht, wenn sie eine der tragenden Säulen der deutschen Volkswirtschaft ausmacht. Mit jährlich über 300 Milliarden Euro Umsatz trägt die Immobilienbranche etwa acht Prozent zum gesamten Brutto-Produktionswert bei. Doch kaum jemand weiß das. Ein wichtiger Grund für dieses Informationsdefizit mag sicher darin liegen, dass es sich um eine stark zersplitterte Branche handelt, deren komplexe Zusammenhänge auf den ersten Blick in der Tat kaum durchschaubar sind. Denn die Bandbreite der Marktteilnehmer reicht über die klassischen Makler und Verwalter weit hinaus: Am Immobilienmarkt tummeln sich über diese Gruppen hinaus unzählige Wohnungsunternehmen, an die sechzig börsennotierte Immobilienaktiengesellschaften, milliardenschwere Immobilienfonds, Bauträger und Projektentwickler und - wenn mans genau nimmt - sogar Bauparkassen, Hypothekenbanken und Finanzierungsgesellschaften. Wer kann da noch den Überblick behalten?
Es fehlte lange Zeit eine Lobby, die den vielstimmigen Chor der unterschiedlichen Interessen dieser Splittergruppen, auch der Einzelverbände, zu einer einzigen starken Stimme zusammenfasst und diese nach außen hin geschlossen artikuliert.
Ziel der Verbändekooperation: Politische, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen der deutschen Immobilienwirtschaft entsprechend ihrer herausragenden volkswirtschaftlichen Bedeutung zu verbessern.
Der Verbund koordiniert die interessenpolitische Arbeit der Spitzenverbände in Berlin und Brüssel, um in Fragen, die die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in ihrer Gesamtheit betreffen, einheitliche Stellungnahmen gegenüber der Politik abgeben zu können. Umgekehrt findet die Politik in der Vereinigung der Spitzenverbände den wichtigsten und immobilienwirtschaftlich bedeutendsten Ansprechpartner in allen Branchenangelegenheiten.
Mitglieder können wohnungs- und immobilienwirtschaftliche Spitzenorganisationen werden, die beim Deutschen Bundestag und bei Bundesministerien registriert sind. Als außerordentliche Mitglieder können Verbände und sonstige Interessengemeinschaften aufgenommen werden, die bundesweit in der Immobilienwirtschaft oder verwandten Wirtschaftsbereichen tätig sind.
Die Geschäftsführung der Spitzenverbände, die unter den Mitglieder jährlich wechselt, hat vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006 der Zentralverband Haus & Grund. Vorsitzender in diesem Zeitraum ist Präsident Rüdiger Dorn.
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| Weitere Informationen |
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 BAG
Lesen Sie dazu auch den Beitrag in der WELT vom 11. April 2003, "Warum die Immobilienwirtschaft eine starke Lobby braucht". |
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